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Prostitution und Frauenhandel in Europa

Internationale Konferenz gegen Frauenhandel
am 1./2. Dezember 2005 in Berlin

Gegen Ausbeutung und Kriminalisierung von Prostituierten
Für die Weiterentwicklung des Prostitutionsgesetzes
Gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution
Hilfen für die Opfer von Frauenhandel

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier >>


Prostitution - ver.di ergreift Partei

Seit gut zwei Jahren gilt in Deutschland das neue Prostitutionsgesetz. Prostitution ist seitdem nicht mehr "sittenwidrig". Das Gesetz sollte die rechtliche und soziale Situation der freiwillig tätigen Prostituierten verbessern.

Etwa 400.000 Frauen arbeiten in Deutschland in der Prostitution, schätzt die Bundesregierung. Bis zu 1,2 Mio Männer nehmen täglich die sexuellen Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch. Der Umsatz im Wirtschaftssektor Prostitution wird auf 14,5 Mrd. Euro jährlich geschätzt. Dies zeigt, dass Prostitution in vielerlei Hinsicht eine gesellschaftlich relevante Größe ist. Trotzdem bleibt der Bereich in weiten Teilen der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema.

Prostitution ist zwar keine Dienstleistung wie jede andere, aber sie ist legal. Daher setzt sich die Dienstleistungsgesellschaft ver.di konkret für die Rechte und soziale Besserstellung von SexarbeiterInnen ein, auch wenn sie nicht Gewerkschaftsmitglieder sind. Angefangen mit der Formulierung eines Muster-Arbeitsvertrages wird ver.di das spezielle Angebot auf folgende Themen ausweiten:

  • Arbeitsrechtliche Beratung
  • Steuerberatung
  • Gesundheitsberatung
  • Zusammenarbeit mit Ausstiegsprojekte
  • Unterstützung bei Vernetzungen
  • Öffentlichkeitsarbeit / Aufklärung
  • Arbeitsvermittlung in andere Branchen duch "job check"
  • Lobbyarbeit im politischen Raum

Prostitution ist keine Arbeit wie jede andere, aber SexarbeiterInnen müssen die gleichen Rechte haben wie jeder andere.

Dafür macht ver.di sich stark.

 

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Ansprechpartner
   

Bundesfachbereichsleiterin:
Dorothea Müller

Arbeitskreis Prostitution:
Peter Bremme

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